Jungschar 1.-4. Klasse
Sep
Für Sterbende und ihre Angehörigen gibt es hier vor Ort ein gut funktionierendes Netz der Hilfe und Unterstützung, Ansprechpartner für hospizliche Begleitung ist für Alsbach und Hähnlein der Hospizverein Pfungstadt, für Zwingenberg der Hospizverein Bensheim.
Erstansprechpartner im Sterbefall ist meistens das Bestattungsunternehmen. Dieses begleitet Sie dann bei allen weiteren Schritten. Es stellt auch den Kontakt zur zuständigen Pfarrerin oder Pfarrer her, um die Trauerfeier zu organisieren.
Vielleicht wünschen Sie einen Besuch des Pfarrers oder der Pfarrerin am Kranken- oder Sterbebett ihres Angehörigen oder auch eine häusliche Abendmahlsfeier im kleinen Kreis? Dann zögern Sie nicht, uns anzufragen.
Sterbefälle werden in unseren Orten mit Glockengeläut am Tag des Ablebens oder am Folgetag bekannt gegeben. Die Einheimischen hören an Reihenfolge und Takt der Glocken, ob ein Mann oder eine Frau verstorben ist.
Die Aussegnung ist ein "Reisesegen" auf die letzte Reise, den die Pfarrerin im Trauerhaus über der/dem Verstorbenen spricht. Diese Tradition hat sich besonders in Hähnlein bis heute erhalten. Aber auch in Alsbach und Zwingenberg werden Aussegnungen am Sterbebett gelegentlich von Angehörigen gewünscht. Den unverzüglichen Kontakt zur Pfarrerin stellt das Bestattungsinstitut für Sie her.
Oft sterben Menschen nicht zu Hause, sondern im Krankenhaus, einem Alten- oder Pflegeheim. Auch dort besteht überall das Angebot der Aussegnung. Das Personal benachrichtigt für Sie den vor Ort zuständigen Seelsorger.
In Hähnlein kann auf Wunsch auch eine kleine Aussegnungsfeier am Sarg in der Trauerhalle stattfinden. Ein Stück Unmittelbarkeit geht dabei jedoch verloren.
Die Trauerfeier ist ein persönlich gestalteter Gottesdienst, der es ermöglicht, in Ruhe und Würde Abschied zu nehmen. Alle Details wie Musik- und Gestaltungswünsche werden im Trauergespräch mit der Pfarrerin/dem Pfarrer vorab besprochen.
Trauerfeiern haben in unserer ländlichen Region einen hohen Stellenwert und werden von vielen Einwohnerinnen und Einwohnern besucht. Hier drückt sich gegenseitige Wertschätzung in der Dorfgemeinschaft und Würdigung jedes einzelnen Menschenlebens aus.
Die kirchliche Trauerfeier findet auf dem jeweiligen Friedhof in der Friedhofshalle statt. Weil es ein Gottesdienst ist, läuten zur Eröffnung die Glocken der Kirche.
Liegen Trauerfeier und Bestattung hinter Ihnen, wird in einem der nächsten Sonntagsgottesdienste noch einmal an unser verstorbenes Gemeindemitglied gedacht und der- oder diejenige in die Fürbitte eingeschlossen. Ob und in welchem Gottesdienst das geschieht, spricht die Pfarrerin/der Pfarrer mit ihnen ab.
Ist alle Aufregung vorbei, beginnt für manche Trauernden eine schwierige Zeit. Das Leben geht weiter, aber ein lieber Mensch ist nicht mehr da. Melden Sie sich bei Ihrem Pfarrer oder Ihrer Pfarrerin, wenn Sie einen Nachbesuch wünschen. Weitere Unterstützung und Begleitung finden sie im Trauercafé oder einer Trauergruppe: www.trauernetz.de.
Weitere Informationen finden sich unter www.trauernetz.de.